Montag, 15. Oktober 2007

the last few activities

Vorletzten Sonntag stand der Tagesausflug in den Süden (selbst hier gibt’s noch ein „Süden“) richtung Byron Bay an. Das Wetter versprach etwa gleich viel wie die Kuoniwerbung: schönes Wetter, blauer Himmel. Die erste Etappe in Byron Bay – Märit - zeigte sich meteorologisch wie „markt“technisch von der vielfältigen Seite. Ein ziemlich freakiger Markt irgendwie, viel Trödelwaren und Zeux wo man kauft, damit man wieder was Neues neben das Alte vom letztjährigen Märit in den Estrich stellen kann – so zumindest mein Eindruck. Allgemein ist das Marktleben weniger was für mich, ausser wenn er den Namen SWX trägt :P Byron Bay, so sagt man, sei der Ort, wo sich viele „Arbeitsscheue“ irgendwie durchs Leben kämpfen oder schlichtwegs einfach nicht arbeiten wollen, was auch auf dem Markt zu spüren war...
Das Lighthouse – die nächste Station - versprach da schon etwas mehr... mehr... mehr Wind, Meerwind. Luftig, aber mit einer schönen Aussicht beschmückt öffnete sich der exponiert gelegene Leuchtturm dem weiten Meer. Ein kurzer Pfad mit den obligaten Warnschildern ('never leave the track') führte uns an den östlichsten Punkt Australiens, der mit schroffem Kliff und kleinen Strand umrahmt wird. Ganz in der Nähe wohnte übrigens der legendäre Crocodile Hunter. Nächster, und letzter Stopp war dann *tataam* der Strand. Nice place indeed, doch zugegebenermassen windig, das Wasser abkühlend und die Sonne briet wieder, ohne dass man gross Kenntnis davon nahm (gefährlich, gefährlich). Schlussends war’s ein gemütlicher Trip in den Süden, ein nettes Örtchen, welches aber in Highseasons sicherlich von Touristen nur so überlaufen sein wird.
Letzten Samstag (13. Okte) feierte Seline’s (auch als „C. Schiffer“ bekannt) Hostbrother Math seinen 21. Birthday, der hierzulande am ausgiebigsten zelebriert wird und das Nomen „Party“ neu definiert! Sowas hab ich bis dato erst in Hollywoodfilmen gesehen! Da waren locker über 70 Leute anwesend, Freunde, Familie, Kollegen, ja sogar Nachbarn waren mit am Start (invite the neighbours so they won’t call the police... 'nuff said!), in einem Haus und einem noch grösseren Garten, beschmückt mit Tischlis und Sofas, die übrigens eine ganz eigene Story haben: Der Hostfather meinte, er habe in der Zeitung nachgeschaut, wann in welchem Bezirk Sperrmüllabfuhr sei. Prompt an jenem Samstag war eine in der Nähe und so „holten“ sie die zur Abfuhr bestimmten Möbeln ab und stellten sie in den eigenen Garten! Aber das war noch lange nicht alles: Es gab Essen bis zum platzen, ztrinken, eine ganze Badewanne voll!, Musik zum shaken & sein und durchs Band weg einfach geile Leute! Es war eine awesome party und trotz sie bereits um 7 begann, wars einfach zu kurz!
Der nächste Morgen und insbesondere das Aufstehen stellte sich somit als eher schwierigere (für mich) bzw. kaum lösbare (für Andrew) Aufgabe dar: Wegen der verpassten Ferry (ich) bzw. verpasstem Wecker (Andrew) gabs ein kleiner Spurt (für mich) / ein kleines Telefon (für Andrew). Der Bus (für mich) / Das Taxi (für Andrew) führten uns dann schlussendlich ans selbe Ziel: Whale Watching. Ein schnittiges Böötli trug uns in die Weiten des Ozeans, wo wir alle gespannt auf die Wale warteten. Einige sog. „footprints“ waren schnell gesichtet, bevor das erste Mal ein kollektives „oooh“ durch die Reihen ging, als die Heckflosse zu sehen war. Zwei,- dreimal wechselten wir den Ort, um weiteres Glück zu versuchen. Manchmal tauchten zwei gleichzeitig auf, manchmal war in der weite eine kleine Fontäne zu vernehmen. Das absolute Highlight aber war schon ein kleiner Wal, der die ersten regelrechten „Freudesprünge“ vorführte. Ich für meinen Geschmack jedoch erhoffte mir viele Sprünge und Winkiwinkies von den Animalen, doch war leider nix damit, aber schon alleine so nah an einem solchen Tierchen zu sein ist ziemlich ungewohnt, schliesslich sieht man sie ja nicht täglich im Knie, und breitete eine gewisse Faszination aus.
Finally war’s ein ganz gediegener SONNtagsausflug, der uns alle wieder ein bisschen bräunte *hehe* und nicht nur das Blaue vom Himmel sprach, sondern den Tag zur Kurzweile verbann...

cheerz
nepi

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