Nach der letzten Schulwoche mieteten wir kurzerhand ein Auto und brausten zu fünft im kleinstmöglichen Vehikel gegen Süden. Mit der Sonne im Gesicht und dem Respekt des Linksverkehrs in den Armen hötterten wir der Gold Coast entlang. Die Sache mit dem „twisted traffic“ :-) war gar net so schlimm, man muss einfach vorsichtig brausen und sich konzentrieren. Doof ist einfach, wenn man schalten will und den inneren Türgriff in der Hand hält, oder noch mühsamer war das Blinken, das mit dem Scheibenwischer „vertauscht“ wird (funktionieren einwandfrei, die Dinger - habe sie mehrmals getestet), und wenn da noch einen Tag Sandstaub auf der Scheibe liegt, sieht man nach dem „blinken“ nimmer viel...
Doch erstmal alles der Reihe nach. Zuerst wollten wir den Outlet auschecken gehen, welcher „etwa 15km vor Surfers Paradise“ liegt, der uns alle ziemlich erstaunte! Is ja krass wasma da alles pöschtelen kann! Nein, echt nimmer normal! Man stelle sich eine Art Fiescher Feriendorf vor mit Markenläden, einer nach dem anderen! Und auf jegliche Ware einfach Rabatte und Abschläge, das es einem schlecht wird! Erinnerte mich gleich an Bibi’s Worte: „ihr würdet da alli au megaviel ichaufe“ – Recht hat er!
Mit gefüllten Taschen erreichten wir dann Surfers Paradise, wo wir schon fast verzweifelt unsere Jugi suchten und nach dreimaligen vorbeifahren auch endlich fanden (per Zufall) und es dann nach einem Znacht beim Chinesen richtung Ausgang ging. Die Szene „Surfers Paradise“ scheint 24 Stunden zu leben! Ein Besuch inner Disco durfte natürlich nicht fehlen, wo wir bis in die frühen Morgenstunden verweilten. Es war ein cooler Club, ging hot ab und hatte mit seinen Couches und dem zu kleinen Dancefloor einen Hauch Indochine in sich. Der Hammer war dann aber, als wir nach Hause gingen: Fast schon zürifäschtige Umstände herrschten da, ein menschliches Wirrwarr und belebt wie eh und je! Aufs Taxi durfte man locker 1.5 Stunden warten!!!!! (Wir hatten eins innert 5min *hehe*).
Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des Strandes. Der Beach war fast ganz in Weiss und der Sand so feinkörnig, als wate man durch Mehl – fühlte sich echt genial an... (Dabei ist es nicht mal der Feinste des Kontinents!) Nur der aufgewirbelte Sand haftete überall und gab noch den netten Nebeneffekt beim eincremen eines Peelings. Die Sonne brannte auch ordentlich, das Meer hatte einen abkühlenden Effekt und Surferboyz gabs genauso viele wie Bikinis.
Am späten Nachmittag mussten wir leider bereits wieder Abschied nehmen von dieser schönen Stätte und hötterten gemütlich gen Brisb zu...
... und gester häme wieder id Schuel döfe :-)
So wie’s aussieht steht nächsten Sonntag Byron Bay auf dem Programm. Es sei „awesome! don’t miss it out“. – Man darf gespannt sein!
In der nepigallery findet ihr neue Pix vom Trip
soweit mal wieder ein dickes
CHEERZ
nepi
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