Sonntag, 24. Februar 2008

last stage last post.... *sniff*

Wad? Ende Februar? Ne, kann doch net sein, bin erst gleich hierhin gekommen.... *glp* es is wirklich schon fas wieder Zeit zum Heim kehren.... Wie auch immer, hier folgt der leider schon bereits letzte Bericht meiner Reise... Der nächste folgt in mündlicher Ausgabe :-)


Mit grossen Erwartungen ging ich auf den Whitsunday Island-Trip, die dann regelrecht im Wasser „versoffen“. Der Monsumregen hauste an der Ostküste und wütete wie seit Jahren nicht mehr! Trotz dem Wissen, dass es die nächsten drei Tage nicht wirklich schönes Wetter sein wird, fand der Trip statt. Das Wetter schränkte uns dann auch entsprechend ein: Am ersten Tag gingen wir bei strömendem Regen schnorcheln und danach in eine Bucht, wo man ziemlich windgeschützt war. Am zweiten Tag erreichten wir Hamilton Island und konnten im Ressort Pool & Bar benutzen, am dritten Tag genossen wir einen Strand, bevor man mit offenem Segel wieder zurückfuhr. Das war wirklich schade, dass nicht mehr drinne lag, denn die Whitsunday Inselgruppe ist eines der bekanntesten und schönsten Orte im Great Barrier Reef. Wie wir auf der Tour über Radio erfuhren, stürmte es dermassen in Airlie Beach (Ausgangsort), dass gegen die 50 Boote am Ufer strandeten und kaputt gingen. Eine Gruppe, die ebenfalls mit dem Schiff unterwegs war, musste sogar evakuiert werden! Somit hatten wir alle nochmals kräftig Glück.
Die nächste Station wäre dann die Great Keppel Insel gewesen, doch auch hier regnete und windete es dermassen, dass die Fähre erst gar nicht in Betrieb war. Ich blieb somit in Rockhampton und genoss zwei ziemlich lockere Tage. Rockhampton ist neben Townsville die einzige grosse Stadt zwischen Brisbane und Cairns.
Auf dem südlichen Weg kam ich an Bundaberg vorbei, wo ich die berühmte Bundaberg-Distellerie anschauen ging. War sehr interessant, wie der Rum bearbeitet, gelagert und vermarktet wird. Übrigens werden nur 4% der Produktion exportiert (davon 3% nach Neuseeland), die restlichen 96% werden in Australien genossen, deshalb auch der Grund, weshalb man diesen übrigens leckeren Rum nirgends finden kann.
Weil die Fraser Island-Touren bereits ausgebucht waren, entschloss ich, erst Noosa anschauen zu gehen. Noosa ist ein charismatisches Städtchen nördlich von Brisbane, in dem man entweder total zurücklehnen kann oder sich mit surfen und anderen Aktivitäten fitt halten kann. Umrahmt mit schönen Stränden und bereichert mit Grünpflanzen und verwirrenden Flussverzweigungen bildet Noosa eine populäre Stätte für Jung und älter. Ich entschied mich für eine Entdeckungsreise im Noosa Hills Nationalpark, die sehr gemütlich und entspannend war, und gönnte mir danach eine gütliche Pause am Strand.
Danach ging es dann aber schnurstracks auf Fraser Island, die weltweit grösste Sandinsel! Und wahrlich, sie ist a) extrem gross und b) voll Sand. Ich entschloss mich auf eine Tour ohne Guide, die sehr spassig war. Mit einem 4x4 hötterten wir über die Insel, erst wars noch human, aber schnell wechselten die Strassen in ein Inferno aus Gruben, Hügeln, Wurzeln und Unebenheiten, so dass man übelst durchgeschüttelt wurde. Auch das Steckenbleiben im Sand gehört einfach dazu und war immer wieder lustig. Am ersten Tag war es noch grausig grau am Himmel, aber dies änderte sich glücklicherweise. Die üblichen und vorgeschlagenen Sights wie der Eli Creek, das Shipwreck und die Champagne Pool (die übrigens nicht mit dem gleichnamigen Getränk gefüllt sind) bildeten das Programm der Tour. Genächtigt wurde auf einem Campingplatz, wo auch die anderen Gruppen ihre Traumstunden hielten. Unterwegs begegneten wir sogar Dingos, den Wildhunden und ein Grasshopper hielt mal die Abendgesellschaft schön auf Trab und sprang über alle Köpfe (Indikator für GC :-) ). Der absolute Höhepunkt aber kam am Schluss: Lake MacKenzie! Meine Güte, ein Strand so weiss wie chlorfreies Papier, so fein wie Puderzucker und ein See der die Klarheit von Hahnenwasser hat und in sich in eine tiefblaue Dunkelheit wandelt! Gemischt mit dem saftgrünen Wald und einem strahlendem Himmel ergibt dies ein Bild sondergleichen! Wahnsinn! Leider war hier die Zeit viel zu knapp und wir mussten bald schon wieder richtung Boot hötterlen.

Fraser Island war meine letzte Tour, meine letzte Station der Reise. Jetzt bin ich wieder zuhause in Brisbane... Brisbane? Bedeutet das das Ende meines Trips? *glp* Ich bereite mich nun auf meine Heimreise vor und werde bald auch schon wieder die Grenzen zur Heimat übertreten. Dies wird nächsten Dienstag, 27.2.’08 um 10.00Uhr von London (BA 710) sein. Erst aber geniesse ich noch die letzten Sonnenstrahlen hier....

Als Leute, man sieht sich bald schon wieder.... Ein letztes

cheerz from downunder

nepi / Marcel

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

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